Weisbachsches Haus

Das Weisbachsche Haus gehört zu Plauens bekanntesten Gebäuden. Als Zeitzeuge einer bemerkenswerten innovativen Entwicklung widerstand es durch die Jahrhunderte hindurch trotzig allen Versuchen, es aus dem Stadtbild zu eliminieren. Seine ursprüngliche Bedeutung als Manufaktur verlor das Bauwerk schon früh -  der Grundstein dafür wurde ausgerechnet im Haus selbst gelegt.  Heute, 240 Jahre nach seiner Errichtung, steht dieses einzigartige Baudenkmal erneut für eine fast epochale Neuausrichtung in der Stadt - als Kern einer milliionenschweren Investition der Europäischen Union in das Gebiet Elsteraue.

Die Frage, welche neue Nutzung sich künftig mit dem Haus verbinden soll, wird bis heute diskutiert. Die Stadt Plauen verfolgt nun doch den Plan, das Gebäude einer rein musealen Ausrichtung zu widmen und das Spitzenmuseum darin neu zu etablieren.

Ob dies dem Gebäude und seiner historischen Verdienste gerecht wird, das bleibt umstritten. Als Motor einer industriellen Entwicklung, die die Stadt Plauen in den Olymp der innovativsten Großstädte der Welt beförderte, verkörpert es vielmehr innovative Kraft und visionäres Denken und Handeln. Das Weisbachsche Haus sollte daher alle Triebfedern jedweden technologischen und kulturellen Fortschritts repräsentieren: Bildung, Kunst & Design, Wirtschaftsförderung und Besinnung auf die historischen Wurzeln!

Das Forum Zukunft Elsteraue präferiert schon seit Jahren dieses “Vier-Säulen-Modell” und bleibt daher in Bezug auf die Umbau- und Ausstattungspläne kritisch bis mahnend.

Wie sieht die Zukunft des Hauses aus?

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